Husky

 

Ursprungsland dieser Hunde ist Ostsibirien, wo sie von Kamtschdalen, Karjaken, Tschuktschen und Jugakirken gezüchtet wurden.

Im Jahre 1909 wurden erstmals Sibirian Huskies, die aufgrund ihres Körpergewichts und ihrer Größe schneller sind als andere Hunde, durch ruß. Pelzhändler nach Alaska gebracht. Der Polarforscher Amundsen, der eine Expedition von Alaska zum Nordpol plante, ließ ebenfalls Siberian Huskies nach Alaska einführen, die dort verblieben, als der 1. Weltkrieg die Expedition verhinderte.

Später gelangten von dort Huskies nach Kanada und in die USA, wo sie den Grundstock für die heutige Rasse bilden.

 

 

Siberian Husky

 

Allgemein

Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer Arbeitshund, schnell, leichtfüßig, frei und elegant in der Bewegung.

Die Proportionen und die Form seines Körpers spiegeln dies grundlegend ausgewogene Verhältnis von Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer wieder. Sein mäßig kompakter Körper, die aufrecht stehenden Ohren und die buschige Rute weisen auf die nordische Herkunft hin.

Seine charakteristische Gangart ist fließend und anscheinend mühelos.

Er ist nach wie vor äußerst fähig, seine ursprüngliche Aufgabe als Schlittenhund zu erfüllen und leichtere Lasten in mäßigem Tempo über große Entfernungen zu ziehen.

Die Rüden sind maskulin, aber niemals grob; die Hündinnen sind feminin, aber ohne Schwächen im Aufbau. Ein Siberian Husky in richtiger Kondition, mit gut entwickelten, straffen Muskeln, hat kein Übergewicht.

 

Charakter

Das charakteristische Temperament des Siberian Husky ist freundlich, sanftmütig, aufmerksam und kontaktfreudig. Er zeigt nicht die besitzbetonenden Eigenschaften eines Wachhundes, noch ist er allzu mißtrauisch gegenüber Fremden oder aggressiv gegenüber anderen Hunden.

Von einem erwachsenen Hund darf ein gewisses Maß an Zurückhaltung und Würde erwartet werden. Seine Intelligenz, Lenkbarkeit und sein Eifer machen ihn zum angenehmen Gefährten und willigen Arbeiter.

 

Pflege

Leicht zu pflegendes Haarkleid nicht trimmen.

 

Auslauf

Die Hunde dieser Rasse brauchen sehr viel Bewegung und gehen in dieser Hinsicht keine Kompromisse ein.

Wenn man begeisterter Schlittensportler ist oder auch erst werden will, so kann man sicher keine bessere Wahl als den Husky finden - Huskies sind weltweit für ihre Schnelligkeit berühmt. Wenn man die Zeit für genau dieses Hobby aber nicht aufbringen kann (einige Male pro Woche sollte ein Husky schon vor den Schlitten gespannt werden), so sollte man sich besser nach einer Alternative umsehen.

Einsame Huskies, die auch noch zuwenig Bewegung bekommen, reagieren mit lautstarkem Geheul, bei zuwenig Aufmerksamkeit können sie auch leicht verstockt und eigenwillig reagieren.

Man sollte den Husky übrigens nur mit Leine ausführen, andernfalls ist es nicht ausgeschlossen, dass er „die Beine in die Hand nimmt" und fortan verschwunden ist.

 

 

Stockmaß

50,8 - 59,69 cm

Gewicht

15,9 - 27,2 kg

Farben

Weiß, bis schwarz

Funktion

Schlittenhunde

Herkunft

USA

 

    

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